Um die Menschen der Partnergemeinde beim Beseitigen der Schäden und dem Wiederaufbau finanziell unterstützen zu können, hat die Erfenbacher Pfarrgemeinde eine  breit angelegte Spendenaktion gestartet. Dazu gehört ein Benefiz-Fußballspiel zwischen der Aktivenmannschaft des TuS Erfenbach und der Mannschaft der ruandischen Studenten der Uni Kaiserslautern.

Die meisten Häuser sind unbewohnbar

Viele Familien stehen vor dem Nichts

Ein kleines Notzelt dient als Schlafplatz

Er sitzt vor den Trümmern seines Hauses

notdürftige Klassensäle in Nkanka

Gemeinsam mit der Schulleiterin der Grundschule und einem Mitarbeiter der Diözese Cyangugu begutachtet der SES-Experte die Schäden auf der Insel Nkombo

Spontane Notunterkünfte helfen für den Anfang

Die Opfer von Nkanka werden auf einem kleinen Friedhof gemeinsam beigesetzt


Bericht über das Erdbeben aus dem Pilger 6/2008 als PDF

Jung und Alt, gemeinsam verfolgen sie das spannende Spiel

Der Erfenbacher Stürmer geht auf und davon

Auch mit fünf Mann können die Ruander das Schlimmste nicht verhindern

Toooooor! Das 6:1 für die Erfenbacher fällt kurz vor Schluss

Sie feiern den Anschlusstreffer wie einen Sieg

Gemeinsamer Jubel, aufgenommen vom Reporter von RPR


Der hohe Wasserverlust muß selbstverständlich nach dem Spiel ausgeglichen werden

Bericht Ruanda-Revue über das Benefiz-Fußballspiel als PDF

Die Türme über dem Eingang brechen in sich zusammen

Alle Wände werden stark beschädigt

Das Gotteshaus droht einzustürzen und darf nicht mehr betreten werden

2008 - Erdbeben


Am Sonntag, den 03.Februar 2008 um 9.35Uhr erschüttert ein Erdbeben der Stärke 5-6 den Südwesten Ruandas. Unsere Partnergemeinde Nkanka wird während des Gottesdienstes davon überrascht. Als die Gottesdienstbesucher die Kirche verlassen wollen, stürzen die Kirchtürme ein und begraben 13 Menschen unter sich, mehr als hundert werden verletzt. Durch das Beben werden auch zahlreiche daneben stehende Gebäude zerstört, darunter auch Teile der Grundschule und der weiterführenden Schule.

Auf der Insel Nkombo, die zu unserer Partnerpfarrei gehört, entstehen ebenfalls enorme Schäden. Auch hier kommen 10 Menschen ums Leben, 80 werden verletzt. Viele Menschen werden obdachlos.

Die Diözese Speyer und das Referat Ruanda des Mainzer Innenministeriums beauftragen im Namen der Diözese Cyangugu einen Fachmann des Senior Expert Service (SES), die Erdbebenschäden in den Partnergemeinden aufzunehmen.

Der Senior Experten Service (SES) ist die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH und eine gemeinnützige Gesellschaft. Er bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Ausland und in Deutschland  weiterzugeben. Als ehrenamtlich tätige Senior Experten fördern sie die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe - und damit einen wichtigen Beitrag, ein Stück Zukunft zu sichern. Ein System, von dem alle Beteiligten profitieren.(ses-bonn.de)

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Interview als MP3: